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Hochqualitative Ziele

Tarif 2012: Wir haben's verdient

28.02.2012 6,5% mehr Geld, unbefristete Übernahme der Ausgebildeten sowie mehr Mitsprache für Betriebsräte bei der Leiharbeit. Die IG Metall geht mit starken Forderungen in die Tarifverhandlungen.

Ziele

Ein deutlicher Lohnzuwachs von 6,5% soll in der anstehenden Tarifrunde festgelegt werden. "Unsere Forderung ist wirtschaftlich vernünftig und sichert den Beschäftigten einen fairen Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung", erklärte Berthold Huber, Erster Vorsitzender der IG Metall, am vergangenen Freitag in Frankfurt.
Zusätzlich zur - quantitativen - Lohnforderung hat die IG Metall drei qualitative Forderungen für diese Tarifrunde formuliert:
- Die unbefristete Übernahme nach Abschluss der Ausbildung
- verstärkte Mitspracherechte der Betriebsräte bei der Leiharbeit sowie
- die stärkere Förderung benachteiligter Jugendlicher für faire Ausbildungschancen.

Grundlagen

Die Forderung von 6,5% mehr Entgelt hat die IG Metall aus ihrer Prognose bezüglich des Produktivitätszuwachses sowie der Inflationsrate ermittelt. Der Produktivitätszuwachs ist das, was die Arbeitnehmer in einem Jahr in der gleichen Zeit mehr produziert haben als im Jahr zuvor. Das und die Inflation bilden zusammen den "verteilungsneutralen Spielraum". Wird dieser ausgeschöpft, ändert sich nichts an der Aufteilung der Gewinne zwischen Beschäftigten einerseits und Unternehmen andererseits. 2011 wurde dieser Spielraum nicht ausgeschöpft, da der Tarifvertrag von 2010 in der Krise beschlossen wurde und vor allem auf den Arbeitsplatzerhalt zielte. Dafür wurde eine Veränderung der Verteilung in Kauf genommen.

Der sich anschließende Erfolg wurde auch durch diesen Tarifvertrag möglich gemacht und muss nun an die Beschäftigten weitergegeben werden. "Mittelfristig müssen sich wirtschaftliche Zuwächse und die Entgelterhöhungen parallel entwickeln", sagte Helga Schwitzer, Tarifexpertin und geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall. "Eine dauerhaft wirksame Tariferhöhung sichert die Beteiligung der Belegschaften an diesem großen Erfolg und ist daher nur fair."

Die Verhandlungen starten im März.

Letzte Änderung: 28.02.2012


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