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IG Metall @ Hewlett-Packard

Informationen der IG Metall für Beschäftigte bei Hewlett-Packard



Hewlett Packard plant Schließung

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13.06.2013 Der Hewlett Packard Standort in Rüsselsheim soll komplett geschlossen werden, obwohl er Profite abwirft. Die Zeitung der IG Metall bei Daimler in Sindelfingen hat unseren Streit aufgegriffen.

Der Artikel des Brennpunktes:

Der Hewlett Packard Standort in Rüsselsheim soll komplett geschlossen werden, obwohl er Profite abwirft. Glück haben 250 Mitarbeiterlnnen, die bei Opel Beschäftigung finden, die restlichen ca. 850 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden.

Eine Standortschließung ist der schnellste und billigste Weg

Der Europäische Betriebsrat von HP stellt klar, dass es eigentlich nicht speziell um den Standort Rüsselsheim geht Er hat nur zufallig die richtige Größe. Es ist deutlich schwieriger, viele einzelne
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an verschiedenen Standorten abzubauen, als einfach einen ganzen Standort dicht zu
machen. Ein hoher Managervon HP wird zitiert, dass eine Standortschließung der schnellste und billigste Weg sei, die Leute loszuwerden.

Die Beschäftigten erh ielten eine Vielzahl von Solidaritätsschreiben. Eins der ersten kam von unseren Vertrauensleuten aus Sindelfingen. Auch die Vertreter beider christlichen Kirchen fanden deutliche Worte:

"Der Beschluss des HP-Managements, in Rüsselsheim dicht zu machen, steht dafür, wie eine Wirtschaft agiert, die völlig losgelöst von der sie umgebenden Gesellschaft "funktioniert". Das Grundethos, dass alles Wirtschaften dem Leben dienen soll, wird gänzlich aufgegeben und außer Kraft gesetzt"

Damit senden sie ein deutliches Zeichen gegen eine auf rein wirtschaftlichem Kalkül begründete Entscheidung.

Ein Zeichen der Solidarität

Auch wir bei Daimler verwenden Produkte von Hewlett Packard. Als Kunden, aber auch als Kollegen, stellen wir Ansprüche an die soziale Verantwortung anderer Unternehmen, deren Produkte wir einkaufen. Das ist unser persönlicher Anspruch und in unserer Sozialcharta auch so festgelegt. Wir fordern hiermit HP auf, die Entscheidung zur Standortschließung rückgängig zu machen. Wir wollen mit gutem Gewissen weiterhin HP Produkte verwenden können. Wir wollen nicht überprüfen müssen, ob das Verhalten von HP vereinbar ist mit unserer DaimlerSozialcharta.

Unser Betriebsratskollege Dr. ]ürgen Werner engagiert sich für den Erhalt der Arbeitsplätze in Rüsselsheim. Er initiierte symbolisch die Verleihung der "Goldenen Zitrone" an drei deutsche Geschäftsführer für "besonders schlechte Managementleistungen". "Das haben sich die hohen Herren redlich verdient, die mitten in Verhandlungen mit dem Betriebsrat hinein die Schließung eines profitablen Standortes verkündet haben", so Dr. Werner.

Der Text stammt aus dem "Brennpunkt", der Zeitung der IG Metall für die Daimler-Mitarbeiter /-innen in Sindelfingen.

Anhang:

Solidarität im "Brennpunkt"

Solidarität im "Brennpunkt"

Dateityp: PDF document, version 1.3

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Letzte Änderung: 14.06.2013


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