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IG Metall @ Hewlett-Packard

Informationen der IG Metall für Beschäftigte bei Hewlett-Packard



Wohin steuert HP?

Am 3. Juni zeigten HP Beschäftigte, was sie von den Plänen von HP halten.

19.06.2013 Die IG Metall lädt dazu ein, gemeinsam für Zukunftssicherung zu streiten: Ein leichter Gang wird dies gewiss nicht!

Wer die Nachrichten zu HP in der Presse aufmerksam verfolgt, braucht ein gutes Gedächtnis, denn genauso wie die Einschätzungen der Analysten wechselhaft sind, wechseln auch die Namen der CEOs. Zuletzt brachte es Volker Smid in die Schlagzeilen: Nicht mit einer Zukunftsvision. Sondern mit seinem Abtritt als Deutschland-Chef von HP. Noch am 23. April erschien in der Stuttgarter Zeitung ein großes Interview mit Smid, zur Zukunft von HP. Auf die Frage, ob er den Mitarbeitern sichere Jobs versprechen könne, antwortete er:

"(...) jenseits der Restrukturierung, die wir im vergangenen Mai angekündigt haben, müssen sich die Mitarbeiter in Baden-Württemberg keine Sorgen machen. Unsere Mitarbeiter wissen, dass es auf Flexibilität und auf die Bereitschaft zu Veränderungen ankommt. Unsere Aufgaben und die Jobs werden sich weiter verändern und wir müssen uns in der globalen Arbeitsteilung mit dem, was wir in Deutschland tun, klar differenzieren."

Sicher ist nur die Unsicherheit

Sechs Wochen später hat er selbst den Hut genommen und lässt die HP Beschäftigten um einige Erkenntnisse reicher zurück: Sicher scheint bei HP lediglich zu sein, dass nichts sicher ist! Und das ist fatal. Für die Beschäftigten. Und für das Vertrauen der Kunden in HP. Nachdem in intensiven Verhandlungen ein Kompromiss zwischen Geschäftsführung und Gesamtbetriebsrat von HP zum Abbau von 450 Stellen im Non-ES Bereich gefunden werden konnte, konfrontierte die Geschäftsleitung die Beschäftigten und die Öffentlichkeit am 1. Februar mit der Entscheidung, den Standort Rüsselsheim zu schließen und die dort Beschäftigten zu entlassen.

Sicherheit geht nur über Gegendruck

Die IG Metall fand für dieses Vorgehen klare Worte: "Respektlos gegenüber den Beschäftigten und geschäftsschädigend für das Unternehmen", so bringt es Johannes Katzan auf den Punkt, der für die IG Metall im Aufsichtsrat von HP sitzt. Beschäftigte aus Passau, dem Allianz-Bereich und im Bereich des Vodafone-Accounts können bestätigen: HP verunsichert fortwährend seine Beschäftigten, anstatt Verantwortung für diese zu übernehmen. Diese ständige Verunsicherung ist jedoch Gift für innovative Arbeit und gute Prozesse. Die HP Beschäftigten brauchen Klarheit über die Vision des Unternehmens und die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes. Doch anstatt nachhaltig und kontinuierlich in die Know-How-TrägerInnen des Unternehmens zu investieren, wird Geld in deren Ausscheiden aus dem Unternehmen investiert. Die IG Metall lädt Sie deshalb ein, gemeinsam mit ihr für sichere Rahmenbedingungen für innovative Arbeit bei HP zu streiten. Doch dafür ist Ihr Engagement erforderlich. Und Ihr Bekenntnis zur Gewerkschaft. Denn eines zeigt HP leider verlässlich: Ohne Druck "gebet mir nix".

Letzte Änderung: 20.06.2013


Adresse:

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Telefon: +49 (69) 6693-2857 | | Web: www.hp.igm.de

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