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IG Metall @ Hewlett-Packard

Informationen der IG Metall für Beschäftigte bei Hewlett-Packard



Betriebsratswahl in Düsseldorf

Anna Schoppmann

11.09.2013 Im HP Standort Düsseldorf wurde ein neuer Betriebsrat gewählt. Aktuell laufen die Verlagerungsverhandlungen. Was hat das zu bedeuten?

In Düsseldorf gibt es aktuell eine große Fluktuation. Das Freiwilligenprogramm wurde gestaret und viele Beschäftigte suchen sich in der unklaren Situation lieber selbst einen neuen Arbeitsplatz. So kam es, dass auch die Anzahl der Mitglieder des Betriebsrates unter die gesetzlich geforderten neun gefallen ist. Der Betriebsrat musste also Neuwahlen einleiten.

Nun könnte man fragen: wozu das Ganze, wenn der Standort sowieso bald nach Ratingen ziehen soll?

Und die Antwort ist: weil es nicht klar ist, wann der Umzug nach Ratingen stattfinden wird.

Der Arbeitgeber hat jetzt erst erklärt, dass er den Umzug planen möchte. Da mehrere Betriebe betroffen sind musste das HP Management den Verhandlungsbedarf beim Gesamtbetriebsrat (GBR) anfragen, der dann wiederum eine Verhandlungskommission bildet. Erst dann beginnt die Klärung.

Es gibt unheimlich viel zu tun für den Düsseldorfer BR, denn viele Änderungen stehen ins Haus:

  • Die Sozialplanverhandlungen zum Amdocs Übergang sollen im Oktober abgeschlossen werden
  • die Vertragsgrundlage mit dem Kunden Vodafone wird sich höchstwahrscheinlich in den nächsten Wochen ändern und damit auch die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter - vor allem bedingt durch eine sehr hohe Offshore Quote
  • darüber hinaus ist eine Reorganisation geplant, die die gesamte Struktur des Betriebes umkrempeln wird.

Alle diese Pläne werden durch Verhandlungen zu einem Interessenausgleich geregelt.

Anna Schoppmann, Betriebsratsvorsitzende bei HP in Düsseldorf

Deshalb war es für den Betriebsrat außerordentlich wichtig sich in diesen schwierigen Zeiten legitimieren lassen. Mit 79% Wahlbeteiligung bekam der Betriebsrat starken Rückenwind von der Belegschaft. Anna Schoppmann, neue und alte Betriebsratsvorsitzende interpretiert das Ergebnis so: "Das Ergebnis zeigt, dass die Kolleginnen und Kollegen mit unserer vergangenen Arbeit sehr zufrieden waren. Wir haben die Hauptthemen eines Betriebsrates angegangen, haben eine Arbeitszeit- und eine Gehaltsregelung durchgesetzt. Sie vertrauen uns auch für die Zukunft."

Der Betriebsrat geht also gestärkt in die Verhandlungen. Die Wahl war kein freundliches Abschiedszeugnis. Die Erwartung der Belegschaft ist, dass der Betriebsrat sie gut durch die anstehenden unruhigen Zeiten und schließlich durch den Umzug nach Ratingen bringt.

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BRandaktuell Wahlplakat

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BRandaktuell Wahlaufruf

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Letzte Änderung: 11.09.2013


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