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Beschluss zur Digitalen Agenda

IG Metall

20.08.2014 Frankfurt am Main - Die IG Metall hat den heutigen Beschluss der Bundesregierung zur Digitalen Agenda begrüßt, vermisst jedoch starke Impulse für gute Arbeit und Qualifizierung.

"Die Digitalisierung bringt tiefgreifende Veränderungen für die Arbeit- und Lebenswelt mit sich. Das schafft erheblichen politischen Handlungs- und Regulierungsbedarf", sagte Detlef Wetzel, Erster Vorsitzender der IG Metall, am Mittwoch in Frankfurt. Es sei zu begrüßen, dass die Regierung eine digitale Agenda vorlegt, die maßgeblich von drei Ministerien verantwortet werde.

Der Gewerkschafter kritisierte jedoch, dass in der Agenda die grundlegenden Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt nur unzureichend berücksichtigt seien. Wetzel forderte, dem Thema der Arbeits- und Beschäftigungsfolgen einen höheren Stellenwert zu geben. Dafür sei eine Plattform notwendig, an der die Sozialpartner beteiligt werden müssten, um nachhaltig einen stärkeren Einfluss auf die Digitalisierungspolitik der Bundesregierung nehmen zu können. Wetzel forderte eine vorausschauende Qualifizierungsstrategie der Unternehmen, die allen Beschäftigten Perspektiven in der veränderten Arbeitswelt sichere und einen Beschäftigtendatenschutz, der die individuellen Freiheitsrechte wahre. "Eine Digitalisierungsagenda muss immer auch eine Agenda für die Zukunft der Arbeit sein. Das ist die vorgelegte Agenda noch nicht", betonte Wetzel. Die Digitale Agenda sei aber ein Anfang, den es jetzt mit Beteiligung der Sozialpartner weiterzuentwickeln gelte.

Letzte Änderung: 20.08.2014


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