Springe direkt zu: Seiteninhalt, Hauptmenü, Bereichsnavigation

IG Metall @ Hewlett-Packard

Informationen der IG Metall für Beschäftigte bei Hewlett-Packard



Angestellte in der IG Metall

Christiane Benner

27.08.2015 Die Zahl der IG Metall-Mitglieder aus dem Angestelltenbereich steigt kontinuierlich. Dazu ein Interview mit Christiane Benner, zuständig für Angestellten-, ITK- und Studierendenarbeit

Immer mehr Angestellte werden Mitglied der IG Metall. Wie vertritt diese die Interessen der Angestellten?

Christiane Benner: Indem sie ihre Themen aufgreift und gemeinsam mit den Beschäftigten gute Lösungen erarbeitet. Die Themen können von Betrieb zu Betrieb und von Abteilung zu Abteilung ganz unterschiedlich sein. Deshalb ist die enge Zusammenarbeit der IG Metall mit Betriebsräten und Vertrauensleuten so wichtig. Die sind vor Ort und haben ihr Ohr bei den Beschäftigten.

Es ist zurzeit viel vom Wandel der Arbeitswelt die Rede, von einschneidenden Umbrüchen, die die sogenannte Digitalisierung verursacht. Was kommt auf die Angestellten zu?

Die Digitalisierung stellt ganze Geschäftsprozesse in Frage. Seriöse Hinweise aus Wissenschaft und Forschung prognostizieren, dass die nächste Automatisierungswelle die Büros treffen wird. Die Jobs mit hohem Standardisierungs- und Routineanteil werden dem Computer beziehungsweise dem Outcourcing zum Opfer fallen. Das sind qualifizierte Arbeitsplätze, von der Finanzbuchhaltung bis zur Dokumentenverwaltung, im kaufmännischen Bereich. Wenn wir hier rechtzeitig den Blick darauf haben, können wir - gemeinsam mit den Betriebsräten - den Prozess mitgestalten. Die Risiken ausbremsen, die Chancen für die Beschäftigten erhöhen. Die Arbeitgeber stehen
in der Verantwortung, den Beschäftigten Sicherheit im Wandel zu bieten.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Wir haben in unserer diesjährigen Tarifrunde die Forderung nach einer Bildungsteilzeit durchaus mit Bedacht aufgestellt. Zum einen ist sie Resultat unserer Beschäftigtenbefragung: 79 Prozent der kaufmännischen Angestellten gaben an, dass Weiterbildung für ihre Arbeit notwendig ist. Allerdings fehlen in den meisten Betrieben der Metall- und Elektroindustrie dafür die Voraussetzungen: Es mangelt an Freistellungsmöglichkeiten, an finanzieller Unterstützung, an Zeit. Qualifizierung und Weiterbildung sind Dreh- und Angelpunkte, den erwarteten Wandel in der Arbeitswelt im Sinne der Beschäftigten zu gestalten. Hier ist uns in der Tarifrunde 2015 ein Einstieg gelungen. Da wird die IG Metall in jedem Fall dranbleiben und die Unternehmen in die Pflicht nehmen.

Letzte Änderung: 01.09.2015


Adresse:

IG Metall Vorstand | Wilhelm-Leuschner-Straße 79 | D-60329 Frankfurt
Telefon: +49 (69) 6693-2857 | | Web: www.hp.igmetall.de

Service-Links: