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IG Metall @ Hewlett-Packard

Informationen der IG Metall für Beschäftigte bei Hewlett-Packard



Partnermodell: Die bei HPE Verbleibenden

Extrablatt der Vertrauensleute Bad Homburg

21.04.2016 Das neue Extrablatt der IG Metall Vertrauensleute in Bad Homburg wirft einen Blick auf die Situation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei Hewlett Packard Enterprise verbleiben.

Das von HPE Enterprise Services geplante Outsourcing von deutschlandweit ca. 1300 Mitarbeitern plus beinahe genauso vielen Externen, die für HPE ES arbeiten, wird - machen wir uns nichts vor - auch erhebliche Auswirkungen auf die bei HPE verbleibenden Mitarbeiter haben. Darüber hinaus ist mittlerweile klar, dass sich durch die ES Neuausrichtung (Projekt "Unify") Vieles für die Mitarbeiter in ES zeitnah ändern wird. Ob nach Abschluss der Organisationsänderung jeder noch eine Stelle hat, ist nicht klar und muss aufgrund vergangener Erfahrungen bezweifelt werden.

Es gibt zurzeit etliche zentrale Funktionen innerhalb HPEs wie Finance, Controlling, Procurement etc., aber auch Einheiten in TS oder Software, die eng mit ES zusammenarbeiten. Bei all diesen Mitarbeitern werden Auswirkungen der Ausgliederung eines großen Teils von ES zu spüren sein. Werden diese Einheiten in der momentanen Größenordnung noch benötigt? Welche Auswirkungen wird es auf die Bereiche außerhalb ES haben, wenn das Verbundpartnerkonzept nicht wie gewünscht zum Fliegen kommt?
Erste Antworten darauf kann man sich schon durch die Ankündigung eines "non-ES-Stellenabbaus" im Finanzjahr 2016 erschließen. Hier in Bad Homburg sind insbesondere die ES-nahen Einheiten im Blick.

Vergleichbares gilt natürlich auch für die Funktionen, die innerhalb ES verbleiben, wie Account Management, Angebotserstellung, Sales und vieles mehr. Hier ist nur dann eine längerfristige berufliche Perspektive gegeben, wenn die Lieferkette mit den Verbundpartnern läuft und Kunden Vertrauen darin gewinnen. Sollte das jedoch an allen Ecken und Enden knirschen und dadurch Kunden abspringen, so sind über kurz oder lang auch diese Stellen bei HPE erheblich gefährdet.

Außerdem werden uns aus diesen Bereichen Sorgen zugetragen, dass die Arbeitslast mit der Auslagerung von Funktionen abermals massiv ansteigen werde. Zusätzlich zu den bisherigen Aufgaben komme die Koordination externer Dienstleister nach neuen Spielregeln hinzu.

Fakt ist, dass die Verbundpartnerplanung alle angeht, weil sie Auswirkungen auf beinahe jeden Job haben wird, der bei HPE verbleibt. Die ersten Auswirkungen aus dem "Non-ES-Stellenabbau" stehen schon unmittelbar vor der Tür.

Niemand kann sich auf Dauer bei HPE unantastbar und sicher fühlen. Alle haben Grund sich jetzt einzumischen - für sich selbst und aus Solidarität mit den Kollegen. Macht das jetzt der Geschäftsleitung unmissverständlich deutlich! Zeigt Präsenz und beteiligt euch aktiv an den angebotenen Veranstaltungen. Sprecht mit eurem Management und teilt eure Sorgen und Bedenken mit. Die Betriebsräte tun viel, um unsere Forderungen durchzusetzen. Sie sind jedoch nur so stark, wie ihr sie mit eurem Engagement macht.

ES geht uns alle an - Aktive Mitwirkung statt Lethargie!

Wir gewerkschaftliche Vertrauensleute stehen für Arbeitsplatzsicherheit und Absicherung der Beschäftigungsbedingungen auch bei Hewlett Packard Enterprise.

Letzte Änderung: 20.04.2016


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